Export
Beim Export werden Meldedaten an die Landesstelle und das RKI sowie zur Weiterleitung markierte importierte Datensätze übertragen. Außerdem werden Freischaltungen, Kommentare und Aufgaben als Rückmeldungen der Landesstelle bzw. des RKI an die meldende Einrichtung exportiert.
Die einzelnen Schritte des Exportvorgangs können in der Transportverwaltung über die Schaltflächen der Gruppe Transportausgang nacheinander ausgeführt werden. Die Schaltfläche
Alles veranlasst die Durchführung aller unter
Verarbeitung Exportprozesse.
Exportdateien erstellen
Der erste Schritt des Exports wird über die Schaltfläche
Erstellen im Menü der Transportverwaltung gestartet (Abb. Transportverwaltung: Transportausgang (Ausschnitt)).
Nach der Prüfung aller vorliegenden Transportanforderungen wird für jeden Empfänger eine Transportdatei erstellt. Liefernummer und Dateiname werden dabei automatisch vergeben.
Die erzeugten Transportdateien werden im SurNet-Ordner Ausgang* in Unterverzeichnissen gespeichert, die nach der Kennung der Empfängerübermittlungsstelle benannt sind; dort werden die Transport- und Quittungsdateien im Unterordner Content abgelegt.
In der Transportverwaltung werden die Exportdateien im gleichnamigen Abschnitt unter Angabe von Absender, Empfänger, Dateiname, -größe und Erstellungsdatum angezeigt.
Exportarchive erstellen
Vor dem Versand müssen die Transport-, Quittungs- und Dokumentdateien zu Exportarchieven zusammengefasst und gepackt (gezippt) werden. Klicken Sie dazu auf
Packen.
Die komprimierten Dateien werden im SurvNet-Ordner Gesendet gespeichert. Für jeden Empfänger wird dabei eine eigene ZIP-Datei erstellt. Die erzeugten Archive werden außerdem im Abschnitt Exportarchive des Transportausgangs angezeigt.
Exportarchive hochladen
Um die erstellten Exportarchive zu verschlüsseln und anschließend beim Webservice einzustellen, klicken Sie auf
Hochladen.
Erfolgreich hochgeladene Dateien werden im Abschnitt Webservice des Transportausgangs mit dem Empfänger, Dateiname, Größe und Einstelldatum angezeigt.
INFO Ist der Empfänger nicht beim Webservice angemeldet, kann das Exportarchiv für den Empfänger nicht auf den Webservice hochgeladen werden. In diesem Fall wird ein entsprechender Hinweis im Protokollfenster am unteren Rand des Transportausgangs angezeigt.
Weitere Exportvorgänge
Alle unterhalb des Verzeichnisses Ausgang angelegten Transportdateien (*.xml bzw. *.txt) werden zusätzlich mit systematischem Namen im Verzeichnis Archiv gespeichert.
Nach dem Erstellen der Exportarchive werden die Dateien und Ordner im Verzeichnis Ausgang gelöscht. Kann eine Transportdatei nicht verarbeitet werden, verbleibt sie im Verzeichnis Ausgang. Die Ursache muss vom Benutzer geklärt und behoben werden.
Unquittierte Transporte
Schlägt ein Transport fehl und bleibt die Quittungsdatei für den Transportvorgang aus, kann der Export erneut angestoßen werden. Nach Klick auf
Erneut Erstellen werden unquittierte Exportdateien neu erstellt und können, wie unter 5.7.1 bis Fehler: Verweis nicht gefunden beschrieben, erneut exportiert werden. Mit Hilfe der Standardabfrage, aller nicht quittierten Transporte, kann eine Liste der nicht transportbestätigte Datensätze erzeugt werden.
Transport eines Datensatzes erzwingen
Fälle werden nur übermittelt, wenn sich für die Übermittlungskategorie aus dem ermittelten Falldefinitionsstatus die Transportpflicht ergibt. Die Übermittlungskategorie wird in der Fallübersicht angezeigt.
Soll ein Fall übermittelt werden, obwohl er nicht transportpflichtig ist, kann der Transport erzwungen werden. Gehen Sie dazu bei geöffnetem Datensatz wie folgt vor:
- Klicken Sie in der Registerkarte Fall, Gruppe Bearbeitung der Multifunktionsleiste auf
Erzwingen. Alternativ können Sie die Tastenkombination F7 verwenden.
Speichern Sie den Datensatz.
Das Erzwingen des Transportes wird in der
Fallübersicht sowie in den
Technischen Informationen des Datensatzes angezeigt. Durch erneuten Klick auf
Erzwingen kann das Erzwingen des Transports rückgängig gemacht werden.
INFO Wird die Markierung eines Datensatzes zum Erzwingen des Transportes wieder entfernt, so wird eine evtl. noch vorhandene, offene Transportanforderung gelöscht. Sofern der Transport bereits durchgeführt wurde, wird der Datensatz beim Adressaten zurückgenommen.
Erneuten Transport eines Datensatzes anfordern
Die Landesstelle und das RKI können die erneute Übermittlung eines Datensatzes anfordern. Die erneute Übermittlung wird im Gesundheitsamt automatisch ausgeführt, da der Datensatz eine neue Transportanforderung erhält.
Um den erneuten Transport anzufordern gehen Sie bei geöffnetem Datensatz wie folgt vor:
- Klicken Sie in der Registerkarte Allgemein, Gruppe Transport der Multifunktionsleiste auf
Anfordern.
Speichern Sie den Datensatz.
