Dateien importieren

Importiert werden:

Transportdateien enthalten Melde­daten für die Landesstelle oder das RKI oder Freischaltungen nach Einzelfallkontrolle und Kommentare des RKI an die Landesstelle und Gesundheitsämter.

Abbildung 1: Transportverwaltung: Transporteingang (Ausschnitt)

Um die einzelnen Schritte des Imports nachzuvollziehen, können die Schaltflächen der Gruppe |Transporteingang | nacheinander betätigt werden. Mit Klick auf gear_intoAlles werden alle in den image361 Einstellungen ausgewählten Import-Schritte nacheinander angestoßen.

Dateien beim Webservice abrufen

Dateien, die beim RKI-Webservice bereitgestellt wurden, werden dem Empfänger im Abschnitt Webservice des image364 Transporteingangs angezeigt. Angegeben werden:

  • der Absender,
  • der Dateinamen,
  • die Größe der verschlüsselten Datei und des Einstelldatums.

Nach Klick auf image367 Herunterladen werden die Dateien heruntergeladen, entschlüsselt und im Transport-Ordner Empfangen gespeichert. Das Verzeichnis für diesen Ordner wird in den SurvNet-Optionen festgelegt. Im Abschnitt Empfangen des Transporteingangs werden die Dateien unter Angabe des Dateinamens, der Größe der entschlüsselten Datei und des Erstelldatums (beim Sender) angezeigt.

SurvNet-Mails verarbeiten

Übermittlungsstellen, die eine andere Fachanwendung als SurvNet@RKI verwenden und den Transport über den RKI-Webservice nicht nutzen können, senden ihre Transportdateien derzeit per E-Mail an die zuständige Landesstelle.

Die Landesstelle ruft die im Funktionspostfach eingegangenen Transportdateien über ihren Mail-Client ab. Bei Verwendung von MS Outlook kann der Import von SurvNet-Dateien, die per E-Mail eingehen, direkt aus SurvNet heraus durchgeführt werden.

Nach Betätigen der Schaltfläche mail_out E-Mail wird das in den SurvNet-Optionen hinterlegte E-Mail-Postfach nach SurvNet-Mails mit Anhängen durchsucht. Dabei werden Transport- und Quittungsdateien sowie Dokumente berücksichtigt. Die gefundenen Anhänge werden abgelegt und anschließend im Abschnitt Empfangen des Transporteingangs angezeigt.

Wird ein anderer Mail-Client als MS Outlook verwendet, müssen eingehende SurvNet-Mails manuell geprüft und deren Anhänge im SurvNet-Ordner Empfangen gespeichert werden.

Empfangene Dateien entpacken

Zur weiteren Verarbeitung müssen die vom Webservice heruntergeladenen, komprimierten Dateien zunächst entpackt werden. Dies geschieht nach Klick auf image375 Entpacken.

Die entpackten Dateien werden im SurvNet-Ordner Eingang abgelegt. Die Dateien werden anschließend aus dem Ordner Empfangen gelöscht.

Anhand des Inhalts der importierten Dateien erkennt SurvNet@RKI den Absender und zeigt diesen mit Name und Kennung im Abschnitt Eingang des Transporteingangs an.

Importdateien einlesen

Nach dem Entpacken der Transport- und Quittungsdateien muss deren Inhalt in die lokale Datenbank übernommen werden. Klicken Sie dazu auf data_into Einlesen.

Weitere Importvorgänge

Alle im SurvNet-Verzeichnis Eingang vorhandenen Transportdateien - also alle .xml bzw. .txt-Datenen - werden nach erfolgreicher Verarbeitung mit einem systematischen Namen in das Verzeichnis Archiv kopiert. Dort werden sie in Unterverzeichnissen abgelegt, die nach der Kennung der jeweiligen Senderübermittlungsstelle benannt sind. Anschließend werden die verarbeiteten Dateien aus dem Verzeichnis Eingang gelöscht. Leere Ordner im Verzeichnis Eingang werden ebenfalls entfernt.

Kann eine Transportdatei nicht verarbeitet werden, so verbleibt sie im Verzeichnis Eingang. Die Ursache muss vom Benutzer geklärt und behoben werden.

TIPP Ein erfolgloser Importversuch kann verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise kann der zur Verfügung stehende Speicherplatz überschritten sein oder der Benutzerin/ dem Benutzer fehlen, im für den Transport angegebene lokale Verzeichnis, die erforderlichen Schreibrechte.

Nach erfolgreichem Import einer Transportdatei wird automatisch eine Quittungsdatei erstellt. Diese wird im SurvNet-Verzeichnis Ausgang abgelegt und dort in einem Unterverzeichnis gespeichert, das nach der Kennung der Empfängerübermittlungsstelle benannt ist. Die Quittungsdatei steht anschließend für den Versand bereit.