Zusätzliche Eigenschaften verwenden

Um schneller und flexibler auf neue Anforderungen reagieren zu können, bietet SurvNet@RKI über das Feld image96 Zusätzliche Eigenschaften in einem Fall-, Ausbruchs- oder Adressdatenblatt die Möglichkeit, neue Felder einzubinden. Damit können Informationen, die sich mit den bereits vorhandenen Feldern nicht abbilden lassen, strukturiert erfasst und ggf. auch übermittelt werden.

INFO Auch für die Annotationsarten Kommentar und Notiz können zur Ergänzung von Informationen zusätzliche Eigenschaften hinzugefügt werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Über die Funktion image96 Zusätzliche Eigenschaften in der Multifunktionsleiste, Registerkarte Allgemein, können weitere Zusatzmerkmale in die Anwendung importiert und anschließend den entsprechenden Fall-, Ausbruchs- oder Adressdatenblättern hinzugefügt werden.

Über die allgemeine Datensatzsuche kann gezielt nach zusätzlichen Eigenschaften und deren Inhalt gesucht werden.

Abbildung 1: Beispiel einer Zusätzlichen Eigenschaft (Angaben bei Asylsuchenden)

TIPP Unter den Zusätzlichen Eigenschaften finden sich auch Ergänzungen für Angaben zu Verwaltungsinformationen.

INFO Zusätzliche Eigenschaften werden nur übermittelt, wenn sie als öffentlich markiert sind. In diesem Falle achten Sie bitte darauf, dass keine datenschutzrelevanten Informationen enthalten sind. Ein Haken bei öffentlich kann je nach Eigenschaft bei Erstellung der Zusätzlichen Eigenschaft automatisch gesetzt sein.

Zusätzliche Eigenschaft einbauen

Um im Abschnitt Zusätzliche Eigenschaften neue Elemente (Felder/ Feldgruppen) einzubauen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Klicken Sie auf star_yellow_add Zusätzliche Eigenschaft hinzufügen.

  • Wählen Sie einen passenden Eintrag aus.

    Es erscheint eine neue Eingabemaske (Abb.3.11.) mit der Bezeichnung am oberen Rand, gefolgt von der Freigabemöglichkeit zur Übermittlung (öffentlich). Die weiteren Felder variieren je nach ausgewählter zusätzlicher Eigenschaft.

  • Nehmen Sie ihre Eintragungen in den neu eingebauten Feldern vor.

  • image14 Speichern Sie den Datensatz.

Abbildung 2: Es öffnet sich eine Liste der im Kontext des Datensatzes sinnvollen Erweiterungen (Abb. 3.11.1)

Standard für Zusätzliche Eigenschaften festlegen

Der Einbau einer oder mehrerer zusätzlicher Eigenschaften kann schon mit dem Anlegen eines Datensatzes erfolgen. Um die Eingabemaske individueller anzupassen, ist es als Administrator möglich Standards der zusätzlichen Eigenschaften festzulegen. Gehen Sie hierfür wie folgt vor:

  • Klicken Sie in das Startmenü und anschließend auf den Bereich SurvNet Optionen.
  • Mit Klick auf die SurvNet Optionen öffnet sich ein neues Fenster. Dort klicken Sie auf den Bereich Zusätzliche Eigenschaften. Bitte beachten Sie, dass Sie nur mit Admin-Rechten Zugriff auf diesen Bereich haben.
  • Im Bereich zusätzliche Eigenschaften können Sie das Häkchen bei “obligatorisch”, “übermitteln” und “aktiv” setzten.
    • obligatorisch: bei einem neuen Fall wird die zusätzliche Eigenschaft standardmäßig hinzugefügt
    • übermitteln: die zusätzliche Eigenschaft wird bei einem Transport an das RKI weitergegeben
    • aktiv: die zusätzliche Eigenschaft erscheint innerhalb des Falls in der Auswahlliste
  • Um die Änderungen zu speichern, klicken Sie auf “Speichern”.

Zusatzmerkmalsdefinitionen importieren

Zur standardisierten Eingabe neuer Tatbestände werden in SurvNet@RKI bei Bedarf neue, konfektionierte zusätzliche Eigenschaften bereitgestellt, die in die Anwendung eingebaut werden können.

Um eine Zusatzmerkmalsdefinition zu importieren, klicken Sie auf magic_wand-2 Zusätzliche Eigenschaften in der Registerkarte Allgemein, Gruppe Sonstiges der Multifunktionsleiste und wählen Sie die Vorlage zum Import aus.

Je nach Bedarf können mit einem Editor auch eigene Eigenschafts-Definitionen (*.xml) durch Abwandlung aus einer bereits vorhandenen Vorlage oder von Grund auf neu erstellt werden.

TIPP Sollten Sie weitere zusätzliche Eigenschaften benötigen, können Sie sich mit einer individuellen Anfrage an survnet@rki.de wenden.

INFO Auch wenn eigene Eigenschaftsdefinitionen verwendet und übermittelt werden, benöti­gen die Empfängerinnen und Empfänger der Daten keine Informa­tion über die Art der verwendeten Vor­lage, sondern können die Daten in gleicher Weise wie die Absenderin und der Absender interpretieren und darstellen, da in der Eigenschaftsdefinition die Strukturinformation vollständig mit den eingegebenen Werten gespeichert und transportiert wird (siehe Abb.(Baum-)Ansicht einer Transportdatei).